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Einspeisevergütung Solaranlagen

Für die Einspeisevergütung Solaranlagen werden oft Standardwerte genannt, beispielsweise 28,74 ct/KWh ab 01.01.2011. Das greift ein wenig zu kurz, denn die Vergütung ist gestaffelt, das heißt es wird hier ein Durchschnittswert zitiert. Des Weiteren wird derzeit heftig über eine Absenkung der Vergütung diskutiert. Auch diese Diskussion ist sehr differenziert zu betrachten.

Einspeisevergütung Solaranlagen im Detail

Generell gilt der Grundsatz: Wer die Einspeisevergütung Solaranlagen einmal erhalten hat, behält sie zu dem bei der Installation festgelegten Tarif, egal wie sich später die Gesetze ändern (Bestands-und Vertrauensschutz). Die aktuellen Sätze für die Einspeisevergütung Solaranlagen gestaffelt:

  • Leistung bis 30 KW: 28,6 ct/KWh
  • Leistung 30 – 100 KW: 27,2 ct/KWh
  • Leistung 100 – 1000 KW: 25,7 ct/ KWh
  • Leistung über 1000 KW: 22,7 ct/ KWh

Des Weiteren werden bei größeren Anlagen die Mengen bis zu den unteren Grenzwerten (30 KW, 100 KW usw) mit dem höheren Satz gefördert, sodass sich eine Mischkalkulation ergibt.

Einspeisevergütung Solaranlagen für Selbtsverbrauch erhöht

Die Einspeisevergütung Solaranlagen hat sich für den Selbstverbrauch sogar erhöht auf Anlagen bis 500 KWp, vorher waren es 30 KWp. Damit wird über den Selbstverbrauch zu rein privaten Zwecken auch der Energiebedarf von Energie verbrauchenden Unternehmen stärker gefördert. Wenn man bis zu 30% der geförderten Energie selbst verbraucht, erhält man nun über die Einspeisevergütung Solaranlagen einen Bonus von 3,6 ct/ KWh zusätzlich, für die Menge über 30%, die selbst genutzt wird, sogar einen Bonus von 8 ct/ KWh.

Die Degression für die Einspeisevergütung Solaranlagen ab 2011 ist derzeit in der Diskussion und wird voraussichtlich ab Anfang Juni neu verhandelt. Bis dahin wird der Zuwachs an Anlagen zwischen März bis Mai ermittelt und danach entschieden.